Konzepte und Gutachten der Innenstadtentwicklung

Grundlage für alle Maßnahmen des Projektes „Talachse Innenstadt“ bzw. der Stolberger Innenstadtentwicklung bildet das städtebauliche Entwicklungskonzept.

Darüber hinaus sind weitere Konzepte und Gutachten Bestandteil des Entwicklungskonzeptes, die wichtige Grundlagen einer erfolgreichen Innenstadtentwicklung bilden.

Die Konzepte und Gutachten werden nachstehend aufgeführt und beschrieben:

 

Integriertes Stadtentwicklungskonzept Talachse Innenstadt

 

Grundlage für alle Maßnahmen des Projektes „Talachse Innenstadt“ bzw. der Stolberger Innenstadtentwicklung bildet das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK).

Im Rahmen der Erarbeitung wurden die gesamtstädtischen Entwicklungen untersucht und das Programmgebiet sowie seine Teilräume umfänglich analysiert. Darauf aufbauend wurden Entwicklungsziele, Handlungsfelder und konkrete Maßnahmen formuliert, um die Innenstadt für die Zukunft nachhaltig zu stärken. Zudem ist die Kosten- und Zeitplanung Bestandteil des Konzeptes. Erarbeitet wurde das städtebauliche Entwicklungskonzept durch die DSK deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG aus Bonn und wurde vom Rat der Stadt im Dezember 2012 beschlossen. Daran anknüpfend wurde im März 2014 der Geltungsbereich als Stadtumbaugebiet gemäß § 171b BauGB durch den Rat der Stadt festgelegt.

Auf der Grundlage des städtebaulichen Entwicklungskonzeptes für die „Talachse Innenstadt“ wurde die Kupferstadt Stolberg in 2014 in das Städtebauförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen aufgenommen und erhält seitdem für die Umsetzung der Maßnahmen eine finanzielle Unterstützung durch Bundes- und Landesmittel.

 

pdf  ISEK Stolberg Talachse Innenstadt

 

Vorbereitende Untersuchungen Sanierungsgebiet Innenstadt

 

Der Rat der Kupferstadt Stolberg hat am 25.08.2015 für das Gebiet der Innenstadt den Einleitungsbeschluss für die Durchführung vorbereitender Untersuchungen gem. BauGB beschlossen.

Ziel der Innenstadtentwicklung “Talachse” in Stolberg ist es, bauliche Missstände zu beheben, das Stadtbild aufzuwerten und die Innenstadt nachhaltig zu stärken. Insgesamt handelt es sich bei dem Gebiet um einen relativ großen Bereich mit vielfältigen Missständen. Im Vordergrund der Untersuchungen stehen daher insbsondere die Erhaltung und Verbesserung des Bestandes durch private Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen sowie die Aufwertung der öffentlichen Räume.  Die Vorbereitenden Untersuchungen bauen dabei auf dem vorliegenden, integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept, das der Rat der Stadt Ende 2012 beschlossen hat, auf. 

Ziel der Sanierungsmaßnahme ist es, v. a. die rechtlichen Grundlagen für eine finanzielle Förderung privater Investitionen zu schaffen und diesbezüglich bestehende Möglichkeiten auszuschöpfen. In einem förmlichen Sanierungsgebiet besteht für private Immobilieneigentümer die Möglichkeit, Herstellungskosten sowie Erhaltungsaufwand an Gebäuden erhöht steuerlich abzusetzen. Zusammen mit weiteren Maßnahmen im Rahmen der Innenstadtentwicklung „Talachse Innenstadt“ (z. B. Informations- und Beratungsangebot des Quartiersmanagements, finanzielle Unterstützung privater Modernisierungsmaßnahmen und Projekte) sollen die Eigentümerinnen und Eigentümer in der Innenstadt umfassend unterstützt werden.

Einen zentralen Bestandteil der Vorbereitenden Untersuchung bildete eine umfängliche Eigentümerbefragung sowie Beteiligung der Träger öffentlicher Belange. Die Ergebnisse der Befragung bilden eine wichtige Grundlage und sind in die Bearbeitung der Vorbereitenden Untersuchung eingeflossen.

Auf der Grundlage der Ergebnis der Vorbereitenden Untersuchungen hat der Rat der Stadt in seiner Sitzung am 15.03.2016 den Satzungsbeschluss  sowie den Beschluss zur Festlegung des Sanierungsgebiets “Talachse Innenstadt” gefasst.

Das förmlich festgelegte Sanierungsgebiet geht über das in der Ratssitzung am 11.03.2014 festgelegte Stadtumbaugebiet in Teilen hinaus, um eine verbesserte Verknüpfung und Anbindung der angrenzenden Stadt- und Ortsteile zu gewährleisten und die sich daraus ergebenden Wechselbeziehungen zu nutzen.

Die einschlägigen Unterlagen stehen Ihnen hier zum Download zur Verfügung:

 

pdf  Sanierungssatzung Talachse Innenstadt

 

pdf  Bekanntmachung Sanierungssatzung/-gebiet Talachse Innenstadt (Mai 2016)

 

pdf  Plan Sanierungsgebiet Talachse Innenstadt

 

pdf  Flurstücksverzeichnis Sanierungsgebiet

 

pdf  Endbericht VU Talachse Innenstadt (02-2016)

 

pdf  Bekanntmachung Einleitung VU_(Sept. 2015)

Gestaltungshandbuch Steinweg und Mühle/ Salmstraße

 

GHB-DeckblattMit der Erarbeitung eines Gestaltungshandbuchs für den Bereich Steinweg und Mühle/ Salmstraße wurde im August 2015 das Büro Stadtraum aus Düsseldorf beauftragt.

Durch das Gestaltungshandbuch soll eine attraktive Entwicklung des Erscheinungsbildes der Stolberger Innenstadt langfristig gewährleistet werden. Es bildet eine wichtige Grundlage für die künftige Beurteilung und Umsetzung von Gestaltungsmaßnahmen im privaten wie im öffentlichen Raum sowie hinsichtlich einer einheitlichen und ansprechenden Darstellung von Einzelhandel und Gastronomie.

Im Rahmen der Bearbeitung des Gestaltungshandbuchs wurde am 04.11.2015 eine Bürgerwerkstatt durchgeführt. Ziel dieser Veranstaltung war es, erste Analyseergebnisse vorzustellen und gemeinschaftlich zu diskutieren sowie erste Ansätze und mögliche Inhalte des Gestaltungshandbuches zu erhalten. Am 14.01.2016 wurden die Ergebnisse des Gestaltungshandbuchs im zuständigen Ausschuss vorgestellt und beschlossen.

Das Gestaltungshandbuch steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung. Darauf aufbauend ist geplant, die Ergebnisse des Gestaltungshandbuchs in eine Satzung zu überführen.

 

pdf  Gestaltungshandbuch Talachse Innenstadt

 

 pdf Präsentation der Bürgerwerkstatt

 

Gesamtkonzept/ Machbarkeitsstudie Stadtfahrrad

 

Im August 2015 hat das Planungsbüro Richter-Richard mit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie zum Stadtfahrrad für die Stolberger Innenstadt begonnen. Ziel der Machbarkeitsstudie war es zu untersuchen, inwieweit die Einführung eines Fahrradvermietungssystems in Stolberg das Nahmobilitätsangebot erweitern und durch verbesserte Erreichbarkeiten innerhalb der Innenstadt die Attraktivität im Sinne des ISEK stärken kann. Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie wurde im zuständigen Ausschuss am 14.01.2016 durch das Planungsbüro vorgestellt und beschlossen. Der Abschlussbericht der Machbarkeitsstudie steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

 

pdf  Abschlussbericht Stadtfahrrad

 

Machbarkeitsstudie Quartiersplatz Steinweg

Trotz der geschichtlichen Bedeutung und der hohen baulichen und städtebaulichen Qualität ist der Handlungsbedarf im Steinweg deutlich erkennbar. Deshalb wurde das Büro Regina Stottrop im Rahmen des Innenstadtkonzeptes im Februar 2016 mit der Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie für das Quartier Steinweg/ Mühlenstraße/ Stielsgasse / An der Krone beauftragt. Ziel der Machbarkeitsstudie ist es, Vorschläge für die Verbesserung der Quartiersfunktion aufzuzeigen. Wichtige Themen sind hierbei Wohnen, Einzelhandel und Gastronomie, öffentlicher Raum, Freiraum und Grün sowie verkehrliche Aspekte.

Am 28.06.2016 wurden in der Planungswerkstatt zur Machbarkeitsstudie die vom Büro Regina Stottrop erarbeiteten Vorschläge der Öffentlichkeit vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Die Ansätze stießen auf positive Resonanz und rund 40 interessierte Bürgerinnen und Bürger entwickelten in Arbeitsgruppen ihre eigenen Vorstellungen und Ideen für das Quartier.

Konsens bestand bei allen darin, dass der Obere Steinweg schöner werden soll – grüner, lebendiger und autofrei – und Platz bieten sollte für vielfältige Nutzungen aus Wohnen, Einzelhandel, Gastronomie und Kultur.

Das Büro Regina Stottrop hat im Weiteren die Ergebnisse aus der Planungswerkstatt zusammengestellt und die Machbarkeitsstudie abgeschlossen. Der Schlussbericht wurde in der 1. Sitzung nach den Sommerferien dem Ausschuss für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt am 24.08.2016 vorgestellt und als Grundlage für weitere Planungen im Quartier Steinweg/ Mühlenstraße/ Stielsgasse / An der Krone beschlossen.

Der Abschlussbericht der Machbarkeitsstudie sowie das Entwurfskonzept stehen Ihnen hier zum Download zur Verfügung:

pdf  Abschlussbericht Machbarkeitsstudie Quartiersplatz Steinweg

 

pdf  Entwurfskonzept Quartiersplatz Steinweg

Beleuchtungs-/ Lichtkonzept Talachse

Ein wesentlicher konzeptioneller Grundgedanke der Innenstadtentwicklung und ihrer nachhaltigen Stärkung ist es, die relativ großen Entfernungen der „lnnenstadtachse“ einerseits durch die Profilierung von Teilräumen und andererseits durch einen durchgängigen Gestaltungsansatz insgesamt optisch und ,,gefühlt” zu verkürzen. Durch gezielte Gestaltungsmaßnahmen sollen die einzelnen Teilräume miteinander verbunden und vernetzt werden.

Die Beleuchtung öffentlicher Räume ist dabei von besonderer Bedeutung und ein geeignetes Instrument der visuellen Vernetzung. Als Bestandteil der Gesamtmaßnahme „Entwicklungskonzept Talachse Innenstadt“ wurde in 2016 die Aufgabe der Erstellung des Beleuchtungskonzeptes an das Büro archigraphus aus Aachen vergeben. Erste Zwischenergebnisse wurden am 15.11.2016 in gemeinsamer Sitzung der Lenkungsgruppe und des Verfügungsfondsgremiums, als Multiplikator für die Öffentlichkeit, vorgestellt und diskutiert. Hintergrund hierfür ist, dass auch die Möglichkeit gegeben werden soll, einzelne Vorschläge aus dem Konzept mit Hilfe des Verfügungsfonds durch Private umzusetzen.

Das erarbeitete Lichtkonzept versteht sich als Rahmenplan für die Innenstadt und beinhaltet Vorschläge, mit denen bereits vorhandene stadträumliche Elemente (urbane Orte, Gebäude, Straßenräume, Details … ) mit atmosphärischem Licht in Szene gesetzt werden. Die jeweilige Qualität des Aufenthalts, der Aufmerksamkeit, des Sicherheitsgefühls werden verbessert und die Bedeutung des jeweiligen Ortes wird erhöht. Ziel des Rahmenplans ist, ein abgestimmtes Bündel zugleich starker und anpassungsfähiger Lichtideen zu entwickeln, die die unterschiedlichen Raum- und Objekttypen sowie die verschiedenen Lichtatmosphären entlang der Talachse gliedern und gleichzeitig mit einander verbinden ohne sie zu dominieren.

Das Ergebnis des Konzeptes wurde als Rahmenplan für die Innenstadt und Grundlage für die Umsetzung am 18.01.2017 durch den zuständigen Fachausschuss beschlossen.

Der Rahmenplan steht Ihnen hier zur Verfügung.

 

Microsoft Word - 12025B_Abschlussbericht_Juli_2011.DOC

 

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Übersichtskarte

stolberg_karte_1

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